Die 5 geilsten Leckerlis für deinen Hund

Jeremy Like My Dog Leckerlis

Eine der am meisten verwendeten Methoden in der Hundeerziehung, ist die Belohnungsmethode oder auch positive Bestärkung. Dein Hund wird für erwünschtes Verhalten in irgendeiner Form belohnt. Das kann unter anderem eine verbale Bestätigung, ein kurzes Spiel oder auch ein Leckerli sein. Doch welche Leckerlis liebt dein Hund? Wie muss ein Leckerli zum Trainieren aussehen?

Hier zeige ich die dir meine 5 geilsten Leckerlis, die ich täglich verwende. Diese werden für den normalen Spaziergang, aber auch für das Training im Breitensport oder Unterordnung verwendet. Es muss nicht immer das fertige Leckerli aus der Hundeboutique sein. Diese sind meist sehr teuer und du weißt nicht immer, was enthalten ist. Oftmals ist der Hauptanteil der fertig zu kaufenden Leckerlis Getreide und irgendwelche Nebenerzeugnisse und der Fleischanteil ist meist sehr gering, oft nur 4-10%.


Klein und möglichst weich sollten sie sein!

Die Leckerlis für deinen Hund sollten so klein wie möglich sein. Deinem Hund ist es egal, ob er ein großes oder ein kleines Stück zur Belohnung erhält. Wichtiger für ihn ist es, dass er eine Belohnung erhält, die für ihn so wohlschmeckend wie möglich ist und er diese so oft wie möglich erhält. Darum solltest du die Leckerlis in ganz kleine Stücke schneiden, gerade so groß, dass du sie noch einfach und schnell aus den Futterbeutel holen kannst. Je größer die Stücke sind, desto schneller ist seine Tagesration erreicht und du musst das Training beenden.

Leckerlis sollten auch möglichst weich sein, damit sie dein Hund beim Training schnell schlucken kann und wieder die Aufmerksamkeit auf dich richten kann. Wenn du große und harte Hundekekse verwendest, wird ein Hund diese ebenfalls gerne annehmen, jedoch wird er kurz stehenbleiben, den Keks zerbeißen und schlucken und erst dann ist er bereit für die nächste Übung. Deshalb sollte dein Trainingsleckerli möglichst klein und weich sein.

 Leckerli von der Tagesration abziehen

Die Menge an Leckerlis die du deinem Hund an einem Trainingstag gibst, sollst du von seiner Tagesration Futter abziehen. Jeremy erhält an intensiven Trainingstagen die Hälfte seiner Tagesration in Leckerlis. Die andere Hälfte erhält er normal über sein Futter. Wenn du diese Leckerlis nicht vom Futter abziehst, legt dein kleiner vierbeiniger Freund schnell an Gewicht zu. Du kannst auch die andere Hälfte seiner Tagesration – sein normales Futter – als Belohnung beim Training einsetzen.

 Ein Leckerli muss etwas Besonderes bleiben

Eine goldene Regel bei Leckerlis im Training ist, dass diese etwas Besonderes bleiben müssen. Diese gibt es nur aus deiner Hand und sonst nirgendwo. Damit bleiben diese für deinen Hund spannender und er ist mit mehr Motivation beim Training dabei. Wir haben für Jeremy ein Leckerli, welches er nur bei einem speziellen Kommando erhält. Für dieses Leckerli würde er durch brennende Reifen springen, deshalb setzen wir es sehr sparsam ein. Damit behält es für ihn seinen ganz besonderen Reiz und Antrieb, das Kommando sofort und schnell auszuführen.


Die 5 geilsten Leckerlis für deinen Hund

Diese Auswahl an Leckerlis hat sich bei vielen Hunden bewährt. Welches am besten für deinen Hund geeignet ist, kannst du nur über ausprobieren herausfinden. Diese Leckerlis sind für gesunde Hunde geeignet. Sollte dein Hund Spezialkost benötigen bzw. irgendwelche Allergien haben, besprich die Leckerlis notfalls zuerst mit deinem Tierarzt.

1 – Käse

Mein Hund liebt – so wie viele andere Hunde auch – Käse. Er ist ein Leckerli für everyday use. Du kannst hier eigentlich jeden Käse verwenden, am besten ist, du kaufst ihn in Blockform, dann kannst du ihn schön in kleine Würfel schneiden und er ist dann praktisch in der Handhabung. Dein Hund wird den Käse lieben und kann ihn auch sofort schlucken ohne zu kauen. Ideal für das Training von neuen Kommandos oder Übungen.

2 – Knacker/Wiener/Extrawurst

Bei diesem Leckerli klebt Jeremy förmlich bei mir und wartet auf die nächste Belohnung. Manchmal sogar so übereifrig, dass er alle Kommandos, die er kennt, auf einmal ausführen möchte, nur um das nächste Stück zu bekommen. Dieses Leckerli erhält er einmal die Woche, wenn wir im Hundeverein trainieren. Du schneidest ebenfalls kleine würfelige Stücke zurecht, damit dein Trainingspartner sie schnell und einfach schlucken kann. Glaubt mir, die meisten Hunde fahren auf dieses Leckerli ab und trainieren sehr gerne dafür!

3 – Käse- oder Leberleckerlis

Diese Leckerlis nehmen wir bei Spaziergängen für kleine Kommandos und Spiele zwischendurch. Der Vorteil dieser Leckerlis ist, dass sie trocken sind und deshalb fast unbegrenzt haltbar. Dein Hund muss diese jedoch einmal zerbeißen und kann sie erst dann schlucken. Wir machen uns diese Leckerlis selbst mit der Backmatte. Das ist schnell und kostengünstig erledigt. Mit einer Backmatte kannst du rund 500 Leckerlis produzieren.

Die Kosten für die Grundzutaten bewegen sich zwischen 5 und 10€ und reichen für mindestens 4 volle Matten, sprich ca.2000 Leckerlis (0,25 – 0,5 CENT/Stk). Ein weiterer Vorteil ist, dass du genau weißt, was in den Leckerlis drinnen ist und du deinem Hund etwas Gutes tust. Unsere absolute Empfehlung

4 – Katzenfutter

Ja, richtig gelesen. Hunde lieben das Nassfutter von Katzen. Idealerweise ist dieses Katzenfutter in kleinen Portionen abgepackt und als ideale Sonderbelohnung geeignet. Aufgrund der Konsistenz von Naßfutter eignet es sich nicht als Trainingsleckerli. Wir setzen es als Belohnung beim Mantrailing ein, wenn Jeremy seine Zielperson gefunden hat. Hierfür geben wir die Hälfte einer kleinen Katzenportion in ein verschließbares Küchengeschirr und öffnen es, wenn Jeremy die Person gefunden hat. Er liebt es und schleckt alles bis auf den letzten Rest zusammen.

Ebenso erhält er es als Belohnung nach einer notwendigen Dusche. Er hasst es, gewaschen zu werden und erhält zum Abschluss der Badeorgie immer eine kleine Dose Katzenfutter für den positiven Abschluss.

5 – Die geilste Belohnung…die Leberstreichwurst

Die geilste Belohnung für Jeremy ist die Leberstreichwurst. Es ist sozusagen Jeremys Kryptonit und wird nur äußerst sparsam eingesetzt. Wir verwenden es nur für Kommandos, die seinen Instinkt zu Jagen unterbrechen sollen. Wir haben hier einen sogenannten “Schlachtruf”. Diesen setzen wir ein, wenn wir merken, dass Jeremy im Freilauf eine Fährte aufgenommen hat und zu Jagen beginnt. Mit diesem Schlachtruf holen wir ihn aus dem Jagdmodus und er kommt direkt zu uns gelaufen. Hierfür wird er mindestens 7 Sekunden lang mit Leberstreichwurst aus der Tube belohnt. Sozusagen als Austausch gegen den Instinkt dem Hasen nachzulaufen und das muss sich schon lohnen und etwas Besonderes sein.

Jetzt hast du ein paar Möglichkeiten von Leckerlis, die du deinem Hund geben kannst. Vielleicht mag dein Hund einen der oben genannten Vorschläge nicht. Einfach ausprobieren und sehen, was funktioniert.

Viel Spass beim ausprobieren und trainieren, euer Team von Like My Dog.